Martin Eder
Künstler
Berlin · 2026
No Heaven in the Skies
Martin Eder erklärte mir seine Bilder.
Langsam öffnete sich eine Welt, die mir bis dahin verschlossen geblieben war.
Besonders seine Medusen ließen mich nicht mehr los.
Und die Frauen, die aus dunklem Wasser auftauchen.
Man weiß nicht, ob sie gerade erscheinen.
Oder verschwinden.
Zum Abschied schenkte er mir eines seiner Bücher.
Mit wenigen Strichen zeichnete er einen Himmel hinein.
Dann schrieb er quer über die Seite:
“No Heaven in the Skies!”.
Darunter:
Ab imo pectore.
Aus tiefstem Herzen.
Ich habe das Buch oft wieder aufgeschlagen.
In einer kleinen Zeichnung und ein paar Worten hatte sich mir ein Künstler offenbart.