Daniel von Schacky
Berlin · Juli 2026
Das Himmelreich
Die Geschichte begann eigentlich mit seinem Vater.
Bernd Schultz.
Er schenkte mir einen der schönsten Sätze, die ich über Kunst je gehört habe.
„Die Beschäftigung mit der Kunst ist wie ein vorgezogenes Leben im Himmelreich.“
Seitdem denke ich fast täglich daran.
Weil ich es selbst so empfinde.
Nun durfte ich seinen Sohn kennenlernen.
Daniel von Schacky.
Und plötzlich verband sich meine heutige Welt mit einer früheren.
Seine Frau kannte ich noch aus meiner Zeit in der Immobilienbranche.
Damals verbrachten wir einmal einen langen Abend miteinander.
Nicht wegen der Immobilien.
Sondern weil wir einfach ein gutes Gespräch über Gott und die Welt führten.
An diesen Abend denke ich bis heute gern zurück.
Nun saß ich ihrem Mann gegenüber.
Wieder ging es um Menschen.
Und um Ideen.
Diesmal aber auch um Kunst.
Über Projekte.
Über Möglichkeiten.
Und wer weiß:
Vielleicht werden eines Tages Werke aus The White Room bei Villa Grisebach versteigert.
Als ich mich verabschiedete, musste ich wieder an Bernd Schultz denken.
Früher interessierten mich vor allem die Menschen.
Heute faszinieren mich die Menschen und die Kunst.
Vielleicht ist genau das mein vorgezogenes Himmelreich.